Bildung

By Tulane Public Relations[CC BY 2.0 via Wikimedia Commons]

Nachdem die KMK Ende 2016 das Grundsatzpapier "Bildung in der Digitalen Welt" herausgegeben hatte, gab es zarte Pflänzchen der Hoffnung, dass sich in der Riege der Bildungspolitiker Bewegung zeigt. Doch leider ist dem nicht so, Bildungspolitk in der digitalen Welt ist weitgehend ein Trauerspiel.

Da hilft auch der Digitalpakt wenig, der sich an der technischen Ausstattung der Schulen orientiert, aber nicht an pädagogischen Anforderungen.

 

 

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Schon 2016 hat die damalige Bildungsministerin Wanka einen Bildungspakt angekündigt: Fünf Milliarden Euro sollten den Schulträgern für Breitbandanbindung, WLAN und Computer zur Verfügung gestellt werden. Ein genauer Blick auf den jetzt endlich verabschiedeten Digitalpakt fördert zutage, was schon damals absehbar war: Ein etwa 5 Milliarden schweres Investitionsprogramm, das endlich die skandalöse Unterversorgung der Schulen lindern kann. Die Chancen, die in der Verbesserung der Schulausstattung mit Hilfe des Digitalpakts liegen, können aber nur sinnvoll genutzt werden, wenn die pädagogischen Rahmenbedingungen stimmen.

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Martin Kraft - Cc-BY-SA 3.0

Offener Brief - Antworten der Direktkandidaten

Bis zum heutigen Tag, den 16.10.2018, haben lediglich die Kandidaten der FDP (Stefan Naas)) und der SPD (Henning Groskreutz) auf meinen offenen Brief geantwortet. Die Antworten machen deutlich, dass beide Verfasser sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und auch eine Verbesserung der Situation für notwendig ansehen.

Update: Während des Verfassens dieses Beitrags erreichte mich noch eine Stellungnahme des Spitzenkandidaten der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel.

 Update 2: MIttlerweile hat auch die Kandidatin von Bündnis90/die Grünen, Patricia Peveling geantwortet

Update 3: Auch der Kandidat der CDU, Herr Banzer, hatt jetzt geantworet.

Die Kandidaten/Kandidatinnen der anderen Parteien haben sich in beredtes Schweigen gehüllt.